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Baby-Stubenwagen

Baby-Stubenwagen

© bluedesign – Fotolia.com

Du erwartest ein Baby und stellst dir mit Recht die Frage: Wo schläft mein Kind in den ersten Wochen und Monaten am besten?

Die Antwort darauf hängt davon ab, welche Anforderungen du hast und wie die räumlichen Rahmenbedingungen bei dir zu Hause aussehen. Wenn du dein Neugeborenes stets in deiner Nähe wissen möchtest und dir daher eine gewisse Flexibilität wichtig ist, dann könnte die Anschaffung eines Baby-Stubenwagens genau das Richtige für dich sein. Diese „Bettchen auf Rädern“ sehen nicht nur hübsch aus, sondern sind genau auf die Bedürfnisse der Allerkleinsten abgestimmt.


Inhaltsverzeichnis

Die verschiedenen Stubenwagen-Arten

Gleich vorweg: Stubenwagen ist nicht gleich Stubenwagen. Es gibt Unterschiede insbesondere in puncto Größe, aber auch mit Blick auf die Rollen. Hier findest du eine kleine Übersicht der gängigen Kategorien.

Bollerwagen

Das Herzstück des klassischen Bollerwagens ist der Korb aus Weidengeflecht, in dem dein Baby in seinen ersten Lebenswochen und -monaten in Ruhe schlummern kann. Hier liegt es sicher und geborgen und fühlt sich heimelig wie in einem Nest. Der Korb ist auf einem festen Untergestell montiert, das in der Regel aus robustem Massivholz besteht. Und ein Bollerwagen wäre natürlich kein Wagen, wenn er sich nicht bewegen ließe. Ganz typisch für diese Form des Baby-Stubenwagens sind die großen Holzräder, mit deren Hilfe du den Bollerwagen ganz einfach in deiner Wohnung, oder deinem Haus hin- und herschieben kannst.
Den Bollerwagen als Form des Stubenwagens solltest du übrigens nicht verwechseln mit den robusten Handwagen, die Familien gerne nutzen, um ihre Kinder damit auf längeren Wegstrecken zu transportieren. Auch diese werden landläufig oft als Bollerwagen bezeichnet, haben aber mit einem Baby-Stubenwagen nichts zu tun.

Stubenwagen

Stubenwagen und Bollerwagen sind sich im Prinzip sehr ähnlich. So verfügt auch der Stubenwagen für Babys über einen geflochtenen Korb, wenngleich die Liegefläche nicht selten etwas kleiner ist als die eines Bollerwagens. Der größte Unterschied besteht im Bereich der Räder. Der Stubenwagen ist in der Regel mit deutlich kleineren Rollen ausgestattet, die sich nach Möglichkeit einzeln feststellen lassen sollten, um ein ungewolltes Wegrollen des Gefährts zu verhindern. Ein solches Gestell mit kleinen Rollen macht den Stubenwagen sehr wendig. So lässt er sich zu Hause leichter von einem Raum in den nächsten bewegen. Im Gegensatz dazu punktet der klassische Bollerwagen mit einem besonders sicheren Stand.

Zwillingsstubenwagen

Eine Sonderstellung unter den Baby-Stubenwagen nehmen die sogenannten Zwillingsstubenwagen ein. Mit einer Liegefläche von etwa 75 x 90 Zentimetern bieten sie ausreichend Platz für zwei Babys. Denn Geschwister, die sich schon im Bauch der Mutter über viele Wochen gemeinsam entwickelt haben, lassen sich nach der Geburt schließlich ungern trennen. Auch bei diesen Modellen stehen natürlich der geflochtene Korb und ein massives Gestell mit Rollen als typische Merkmale im Vordergrund.


Worauf muss man beim Kauf achten?

Bevor du dich für ein bestimmtes Stubenwagen-Modell entscheidest, solltest du dir am besten eine kleine Checkliste mit allen Punkten machen, die dir wichtig sind.

Material

Wie bereits erwähnt, besteht der Korb eines Baby-Stubenwagens klassischerweise aus geflochtener Weide. Eine gute Verarbeitung ist sehr wichtig. Schaue dabei insbesondere danach, ob nicht scharfkantige Enden irgendwo hervorstehen, an denen sich dein Baby trotz Nestchen verletzen könnte. Das kannst du noch besser feststellen, indem du mit deiner Hand vorsichtig über die Seiten des Körbchens tastest.
Eine Liegefläche, die mit Luftlöchern versehen ist, fördert die Luftzirkulation und sorgt dafür, dass dein Kind nicht allzu sehr ins Schwitzen gerät.
Das Untergestell besteht idealerweise aus robustem Massivholz. Insbesondere die Rollen oder Räder sollten solide verarbeitet sein. Bei Stubenwagen ist es wichtig, dass sich die Räder einzeln feststellen lassen, damit sich der Wagen nicht ungewollt in Bewegung setzt.
Je nach Modell sind die Baby-Stubenwagen lackiert. Achte darauf, dass der Lack schadstoffarm, schweiß- und speichelfest ist. Oftmals verweisen die Hersteller von sich aus auf entsprechende Zertifikate.

Größe und Nutzungsdauer

Die unterschiedlichen Größen sind einer der zentralen Aspekte. Davon hängt es ab, wie lange du den Wagen für dein Baby nutzen kannst und wann du auf das nächst größere Bettmodell umsteigen musst. Die Maße der Liegeflächen variieren etwa zwischen 70 x 40 und 90 x 50 Zentimetern. Durchschnittlich kann dein Baby etwa ein halbes Jahr darin schlafen, in größeren Wagen vielleicht etwas länger. Auch die Frage, wie schnell sich dein Kind entwickelt und wächst, spielt hier natürlich eine Rolle. Spätestens dann, wenn es in der Lage ist, sich alleine aufzurichten, solltest du auf ein Gitterbettchen umsteigen. Sonst besteht die Gefahr, dass es über die Umrandung klettert und sich ernsthaft verletzt.

Zubehör

Baby-Stubenwagen werden häufig als Komplett-Sets angeboten, das heißt, das wichtige Zubehör ist dort in der Regel im Preis enthalten. Dazu gehört natürlich in erster Linie eine geeignete Matratze. Sie sollte nicht nur die passenden Maße haben. Luftkanäle zum Beispiel unterstützen eine bessere Luftzirkulation, damit dein Kind nicht zu sehr schwitzt. Ein guter Matratzenbezug lässt sich abziehen und in der Maschine waschen. Das sollte nach Möglichkeit auch für die weiteren Textilien gelten, zu denen ein Nestchen zählt. Gerade in Weidenkörben verhindern diese Rundum-Bezüge, dass sich das Kind verletzt. Ein leichter Himmel mit passendem Himmelhalter gehört ebenfalls zur Ausstattung mit dazu. Achte auch bei den Textilien auf Hinweise, ob diese schadstoffarm sind.
Nicht selten werden Baby-Stubenwagen bereits mit passendem Kissen und einer Decke geliefert. Das sieht sehr hübsch aus. Denke hier aber daran, dass dein Kind in einem Schlafsack immer noch am sichersten schläft.


Vor- und Nachteile eines Stubenwagens

Ein guter Baby-Stubenwagen bietet dir und deinem Kind so einige Vorteile. Der wichtigste Aspekt dabei ist natürlich: Solch ein Wagen ist optimal an die Bedürfnisse der Allerkleinsten angepasst. Insbesondere in ihren ersten Lebenswochen und -monaten möchten sich Neugeborene sicher und geborgen fühlen – genauso wie neun Monate lang in deinem Bauch. Der Korb eines Baby-Stubenwagens ist daher einem gemütlichen Nest nachempfunden, das ihnen Schutz bietet. Zugleich ermöglicht das Flechtwerk des Korbs eine ausreichende Luftzirkulation.

Ein weiterer Aspekt ist die Flexibilität, die dir ein solcher Baby-Stubenwagen bietet. Egal, ob große Räder oder kleine Rollen: der Wagen lässt sich in deinem Zuhause überall dorthin bewegen, wo du auch gerade bist. Auf diese Weise hast du dein Baby immer bei dir, ohne es ständig herumtragen zu müssen. Und du brauchst es auch nicht wecken, wenn es gerade eingeschlafen ist.
Nicht zuletzt kannst du den Baby-Stubenwagen natürlich auch als Schlafplatz für die Nacht nutzen. Du rollst ihn einfach neben dein Bett und hast dein Kind direkt in deiner Nähe. Ein eigenes Bettchen musst du erst dann anschaffen, wenn dein Baby für den Stubenwagen zu groß geworden ist.


Häufig gestellte Fragen

Wie lange kann ein Stubenwagen genutzt werden?

Die Frage nach der Nutzungsdauer ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Zum einen spielt die Größe des Baby-Stubenwagens als solche eine zentrale Rolle. Zum anderen sind natürlich nicht alle Babys gleich groß – und sie entwickeln sich zum Teil in ganz unterschiedlichem Tempo.
Aus diesen Gründen lässt sich für die Nutzung nur ein ungefährer Durchschnittswert ermitteln. Dieser liegt, wie oben bereits erwähnt, bei etwa sechs Monaten. Spätestens aber dann, wenn dein Kind mobil wird und anfängt sich hochzuziehen oder sich hinzusetzen, musst du unbedingt ein eigenes Bett anschaffen. Sonst besteht die Gefahr, dass sich dein Kind verletzt.

Was nutzt man nach dem Stubenwagen?

Im Anschluss an den Baby-Stubenwagen solltest du ein richtiges Gitterbettchen für dein Kind anschaffen. Hier hat es ausreichend Platz zum Schlafen und liegt zugleich sicher. Die meisten Gitterbettchen haben entweder eine Liegefläche von 60 x 120 oder 70 x 140 Zentimetern. Letztere Modelle bezeichnet man in der Regel als sogenannte Kombibetten. Sie passen sich der Größe und Entwicklung deines Kindes prima an und sind im Idealfall bis zum Grundschulalter nutzbar. Möglich wird dies durch einen mehrfach höhenverstellbaren Lattenrost, den du nach und nach immer weiter unten befestigen kannst. Im Optimalfall verfügt eine der Gitterseiten über sogenannte Schlupfsprossen – meist zwei oder drei -, die sich herausnehmen lassen, sobald das Kind alleine ins Bettchen krabbeln möchte. Bei Kombibetten kannst du die Gitter bei Bedarf letztlich komplett entfernen, sodass daraus ohne großen Aufwand ein Juniorbett entsteht. Abhängig von seiner Größe findet dein Kind darin bis zu seinem fünften oder gar sechsten Lebensjahr Platz.

Was gehört in einen Stubenwagen?

Zu den wichtigsten Utensilien in einem Baby-Stubenwagen gehören natürlich eine geeignete Matratze sowie ein Rundum-Nestchen. Wie bereits erwähnt, sollte der Bezug der Matratze abnehmbar und in der Maschine waschbar sein. Luftkanäle im Schaumstoff sorgen für eine bessere Luftzirkulation und verhindern, dass dein Kind übermäßig schwitzt. Waschbar – das ist auch ein gutes Stichwort für das Nestchen. Denn Verschmutzungen oder Flecken bleiben auf Dauer sicher nicht aus. Das Nestchen schützt dein Kind vor möglichen Verletzungen, zum Beispiel durch kleine Spitzen im Weidengeflecht.
Ein leichter Himmel über dem Stubenwagen dämpft das einfallende Licht und schafft Geborgenheit. Und nicht zuletzt sieht er natürlich einfach hübsch aus.
Zum Schlafen eignet sich am besten ein Schlafsack. Bei Decken besteht die Gefahr, dass die Kinder mit dem Kopf darunter rutschen und sich noch nicht selbst wieder befreien können.
Auch auf Kissen, Kuscheltiere und Co. solltest du aus Sicherheitsgründen verzichten.

Was ist besser, Wiege oder Stubenwagen?

Diese Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten. Das liegt einfach daran, dass sich diese Kaufentscheidung an deinen persönlichen Bedürfnissen orientiert. Eine klassische Wiege hat den Vorteil, dass du dein Baby darin buchstäblich in den Schlaf schaukeln kannst. Denn diese sanften, gleichförmigen Bewegungen haben nachweislich einen beruhigenden Einfluss auf dein Kind. Inzwischen gibt es auch etliche Modelle mit kleinen Rollen, sodass du eine Wiege ebenso wie einen Stubenwagen bei Bedarf von einem Raum in den anderen schieben kannst. Wenn überhaupt, unterscheiden sich Wiege und Stubenwagen in der Größe. Wiegen haben oftmals etwas kleinere Liegeflächen als Stubenwagen. Ihre Nutzungsdauer ist daher möglicherweise noch weiter eingeschränkt.

Was ist besser, Stubenwagen oder Beistellbett?

Auch bei dieser Entscheidung geht es um individuelle Anforderungen. Sogenannte Beistellbetten werden direkt am Bett der Eltern befestigt. Das ist ein großer Vorteil, wenn du dein Kind stillen möchstest. Denn du brauchst dein Baby nachts beim Füttern nicht umheben. Die Größe der Liegefläche entspricht mit durchschnittlich 90 x 50 bis 90 x 55 Zentimetern der eines größeren Stubenwagens. Der Vorteil eines mobilen Wagens ist dagegen die bereits erwähnte Flexibilität innerhalb des Hauses oder der Wohnung, so dass du dein Kind auch tagsüber immer in deiner Nähe behalten kannst.
Nur vereinzelt und abhängig vom Hersteller lassen sich Beistellbetten so umfunktionieren, dass sie als kleines Gitterbett nutzbar sind. Wenn du dich für ein Beistellbett anstelle eines Baby-Stubenwagens entscheidest, solltest du dir also zusätzlich überlegen, wo dein Kind tagsüber liegen soll.


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